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Archive for April 2010

Andrea Rödig plädiert in ihrem klugen und lesenswerten taz-Kommentar für einen differenzierteren Sprachgebrauch in der derzeitigen »Missbrauchs«-Debatte. > lesen

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Welttag des Buches

Der 23. April ist »Welttag des Buches«. 1995 hat dies die UNESCO so beschlossen, und seit 1996 wird der Tag auch in Deutschland begangen. Hier engagieren sich besonders der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen – und geben auf ihrer Website zum »Welttag des Buches« zahlreiche Veranstaltungshinweise.

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In seiner aktuellen Sendung stellte titel thesen temperamente ein Buch vor, das aus mehreren Gründen überrascht und neugierig macht: »Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas« von Daniel Everett.           Er kam als Missionar und ging als begeisterter Sprachforscher – und zeichnet in seinem Buch nach, wie »Sprache und Kultur, wie Sprache und Glück, zusammenhängen können«. > zum Beitrag

Daniel Everett: Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas. Übersetzt von Sebastian Vogel. Deutsche Verlags-Anstalt, Februar 2010, 416 Seiten, € 24,95. ISBN 978-3421043078

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Bereits am 13. März sendete DRadio Wissen einen Beitrag über deutsche Einflüsse im modernen Hebräisch – mit zahlreichen erstaunlichen Beispielen von Wortexporten. > anhören

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Vom Ufer des Sees zurück in Richtung Innenstadt laufend, entdeckten wir ein kleines Kunstwerk am Wegesrand:

Wir lasen – und erkannten, dass wir einen auch sprachhistorisch bedeutsamen Ort besuchten:

»Nach der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil wurde das Althebräische durch die aramäische Staatssprache zurückgedrängt und war zur Zeit Christi im Volk Israel erloschen. Dennoch blieb Hebräisch die Sprache der Religion. Im zweiten Exil der Juden wurde Hebräisch immer seltener gesprochen, da die Juden die Sprachen ihrer Exilländer annahmen. Um die korrekte Aussprache des Hebräischen zu erhalten, entwickelten jüdische Schriftgelehrte, die sogenannten Masoreten, im 7. Jahrhundert n. Chr. in Tiberias ein Vokalpunktierungssystem. Sie versahen die Masora (die gesammelte jüdische Überlieferung des korrekten hebräischen Textes des Alten Testaments) mit Strichen und Punkten über und unter den Buchstaben und legten so die Aussprache der Vokale fest.« (http://www.einzigartiges-israel.de/html/151-sprache.html)

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